Aber was ist mit China?
Argument: Aber was ist mit China?
Gegenargument:
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Globale Verantwortung statt Einzelverantwortung: Die Klimakrise betrifft uns alle. Das Argument “Aber China!” dient oft dazu, eigene Bemühungen im Klimaschutz gering zu halten. Jedes Land, auch kleinere wie Österreich, muss Verantwortung übernehmen, unabhängig davon, was andere tun.
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Pro-Kopf-Emissionen sind entscheidend: Obwohl China insgesamt mehr Treibhausgase ausstößt, ist der Pro-Kopf-Ausstoß in Österreich ähnlich hoch. Wir verursachen also relativ gesehen fast genauso viel Emissionen pro Person wie China.
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Importierte Emissionen zählen auch: Ein Teil der Emissionen Chinas entsteht durch die Produktion von Gütern, die im Westen konsumiert werden. Wenn man diese Emissionen berücksichtigt, liegen Länder wie Österreich in Sachen Pro-Kopf-Emissionen sogar vor China.
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China macht Fortschritte: China baut erneuerbare Energien massiv aus und hat bereits beeindruckende Fortschritte erzielt. Es ist daher nicht gerecht, China als alleinigen Sündenbock darzustellen.
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Globale Herausforderung erfordert globale Lösungen: Kein Land kann die Klimakrise alleine lösen. Wir müssen aufhören, mit dem Finger auf andere zu zeigen, und stattdessen gemeinsam handeln, um unsere Lebensgrundlage zu erhalten.
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Historische Verantwortung: Historisch gesehen ist der Westen für einen größeren Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich als China. Dies sollte bei der Diskussion über Klimaschutzmaßnahmen berücksichtigt werden.
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Verantwortung der Industrieländer: Industrieländer wie Österreich haben eine besondere Verantwortung, da ihr Wohlstand teilweise auf dem Einsatz fossiler Brennstoffe beruht. Das Argument “Aber China!” lenkt davon ab und ist kontraproduktiv.
Diese Punkte zeigen, dass Ausreden wie “Aber China!” zu kurz greifen. Jeder Staat, unabhängig von seiner Größe, muss seinen Teil zur Lösung der globalen Klimakrise beitragen.
Quellen: